Biografie

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An diesem Abend habe ich plötzlich Tschaikowskys 4. Symphonie zu mögen gelernt. Dank der einmaligen Interpretation von Gustavo Gimeno, der hier auf den Pfaden von Yevgenij Mravinskij wandelt.

Tageblatt Luxembourg

Gustavo Gimeno ist Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL) und zukünftiger Chefdirigent des Toronto Symphony Orchestra (TSO).

Mit Werken von Beethoven, Ligeti und Dvořák gab Gustavo Gimeno im Februar 2018 sein gefeiertes Debüt in Toronto.  Als 11. Chefdirigent des TSO tritt er seine vorerst auf fünf Jahre ausgelegte Amtszeit mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 – der 99. des Orchesters – an. Bis zu seinem offiziellen Einstand wird er das TSO in einer Reihe von Konzerten leiten, beginnend im Juni 2019. Auf dem Programm stehen dann Kompositionen von Stravinsky, Sibelius und Prokofiev.

Seit 2015 ist Gustavo Gimeno Musikdirektor des OPL. Bereits in der zweiten Saison gaben das Orchester und er bekannt, den Vertrag bis einschließlich der Saison 2021/2022 zu verlängern. Er leitet den Klangkörper in vielfältigen Konzertformaten in Luxemburg und wird mit ihm in zahlreichen der wichtigsten Konzerthallen Europas auftreten. Mit Gastkonzerten in Deutschland, Österreich, Belgien, der Türkei und Griechenland knüpft er an die erfolgreichen gemeinsamen Tourneen der vergangenen Spielzeiten an.

Zusammen mit dem Klassiklabel PENTATONE wird er die 2017 begonnene Aufnahmeserie mit dem OPL fortsetzen. Seit Beginn der Partnerschaft sind bereits die 1. Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch und Anton Bruckner, Maurice Ravels komplette Ballettmusik zu „Daphnis et Chloé“, sowie jüngst Gustav Mahlers 4. Sinfonie erschienen.

In den vergangenen Spielzeiten teilte Gustavo Gimeno das Podium der Luxemburger Philharmonie mit Solisten wie Daniel Barenboim, Krystian Zimerman, Khatia Buniatishvili, Bryn Terfel oder Frank-Peter Zimmermann. Zu Gast in der aktuellen Saison sind unter anderem Leonidas Kavakos, Yuja Wang und Katia und Marielle Labèque.

Darüber hinaus ist Gustavo Gimeno weltweit gefragter Gastdirigent. Er folgt in 2018/2019 Wiedereinladungen zum Cleveland Orchestra,  zu den Wiener Symphonikern, zum Mariinsky Orchestra, Finnish Radio Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra und Netherlands Radio Philharmonic Orchestra. Erstmalig dirigiert er das Los Angeles Philharmonic Orchestra, die Sinfonieorchester aus Houston, St. Louis und Seattle, das London Philharmonic Orchestra sowie das Orchestre de la Suisse Romande. Erneut leitet Gustavo Gimeno das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Orchestra of the Eighteenth Century in Sinfonien von Robert Schumann.

Mit Verdis „Rigoletto“ in einer Inszenierung von Tatjana Gürbaca debütiert er im Januar 2019 an der Oper Zürich. Konzertant wird er diese Oper mit dem OPL auch in Luxemburg und Paris aufführen.

Sein Operndebüt gab Gustavo Gimeno 2015 mit Bellinis „Norma“ an der Oper in Valencia. 2017 dirigierte er sowohl Verdis „Simon Boccanegra“ wie auch Mozarts „Don Giovanni“ mit dem OPL im Grand Théâtre in Luxemburg.

Geboren in Valencia, begann Gustavo Gimeno seine internationale Dirigentenkarriere 2012 – zu dieser Zeit Mitglied des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam – als Assistent von Mariss Jansons. Maßgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado, der ihn als Mentor intensiv förderte und in vielerlei Hinsicht prägte.

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