Biografie

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An diesem Abend habe ich plötzlich Tschaikowskys 4. Symphonie zu mögen gelernt. Dank der einmaligen Interpretation von Gustavo Gimeno, der hier auf den Pfaden von Yevgenij Mravinskij wandelt.

Tageblatt Luxembourg

Gustavo Gimeno ist Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL) und zukünftiger Chefdirigent des Toronto Symphony Orchestra (TSO).

Im Februar 2018 gab Gustavo Gimeno sein Debüt beim Toronto Symphony Orchestra und wurde im September desselben Jahres zum zukünftigen Chefdirigenten des Orchesters ernannt. Als 11. Chefdirigent des TSO tritt er seine vorerst auf fünf Jahre ausgelegte Amtszeit mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 an und wird bis zu seinem offiziellen Amtsantritt bereits in mehreren Konzerten zu erleben sein.

Seit 2015 ist Gustavo Gimeno Musikdirektor des OPL. Er leitet den Klangkörper in vielfältigen Konzertformaten in Luxembourg und wird mit ihm in zahlreichen der wichtigsten Konzerthallen Europas auftreten. Mit Gastkonzerten in Deutschland, Spanien, Frankreich, Schweden und erstmals Südamerika knüpft er an erfolgreiche Tourneen der vergangenen Spielzeiten an. Solisten wie Krystian Zimerman, Yuja Wang, Anja Harteros, Bryn Terfel oder Frank Peter Zimmermann kehren regelmäßig nach Luxembourg zurück, um das Podium mit dem OPL und seinem Chefdirigenten zu teilen. Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison zählen Gustav Mahlers 3. Sinfonie, für die erneut der Wiener Singverein nach Luxembourg eingeladen wurde, die Uraufführung von Francisco Colls Violinkonzert mit Patricia Kopatchinskaja, sowie Konzerte unter anderem in Buenos Aires und São Paulo mit der Geigerin Janine Jansen.

Zusammen mit dem Klassiklabel PENTATONE wird die 2017 begonnene Aufnahmeserie mit dem OPL fortgesetzt. Bereits erschienen sind die 1. Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch und Anton Bruckner, Maurice Ravels komplette Ballettmusik zu „Daphnis et Chloé“, Gustav Mahlers 4. Sinfonie, Igor Strawinskys „Le Sacre du printemps“, sein wiederentdeckter „Chant funèbre“ und die Ballettmusiken zu „Jeu de cartes“ und „Agon“, sowie jüngst Gioachino Rossinis „Petit Messe solennelle“.

Darüber hinaus ist Gustavo Gimeno weltweit gefragter Gastdirigent. Er dirigiert 2019/2020 unter anderem das Concertgebouworkest, National Symphony Orchestra Washington, Cincinnati Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai, die Münchner Philharmoniker sowie das Orchestra of the Eighteenth Century.

Sein Operndebüt gab Gustavo Gimeno 2015 mit Vincenzo Bellinis „Norma“ in Valencia. Mit Giuseppe Verdis „Rigoletto“ gab er im Januar 2019 sein Debüt an der Oper Zürich. Im Grand Théâtre in Luxembourg dirigierte er bislang Verdis „Simon Boccanegra“ wie auch Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“ und wird dort in der aktuellen Spielzeit auch Verdis „Macbeth“ leiten. Darüber hinaus gibt er im Januar 2020 mit „Aida“ seinen Einstand am Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Geboren in Valencia, begann Gustavo Gimeno seine internationale Dirigentenkarriere 2012 – zu dieser Zeit Mitglied des Concertgebouworkest – als Assistent von Mariss Jansons. Maßgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado, der ihn als Mentor intensiv förderte und in vielerlei Hinsicht prägte.

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